Ralf Isau
Der Schattendieb
Thienemann Verlag
ISBN 3-522-20029-2
Immer während einer Sonnen- oder Mondfinsternis werden Schattenjäger aus dem Schattenreich Osttarra von ihrem finsteren König Saros ausgeschickt, um den Menschen ihre Schatten zu rauben. Damit will Saros das Gleichgewicht zwischen den Welten zugunsten Osttarras verändern,denn im Schattenreich gibt es nur zwei Dimensionen: die Breite und die Höhe, eine "Tiefe" existiert nicht. Die drei Säulen auf denen jedoch die Menschenwelt ruht: Liebe, Gerechtigkeit und Weisheit weden immer brüchiger, denn jeder "geerntete" Schatten trägt dazu bei, Saros Macht und das Schattenreich zu vergrößern. Die Geschichte beginnt, als am 13. Dezember 1805 John Lamont in einem ganz besonderen Sonnenfinsternis-Jahr geboren wird. Der mächtigste Schattenjäger Osttarras, Maloron, wird ausgesandt den Schatten des kleinen John zu rauben. Auf diesen Tag hat König Saros lange gewartet, denn John ist dazu ausersehen, sowohl seine Welt als auch Osttarra für immer zu verändern. Dieses spannende und klug geschriebene Buch hat mich noch nach der letzten Seite beschäftigt und zum Nachdenken angeregt , auch aus diesem Grund finde ich es äußerst lesenswert.
Für Fantasy-Leser zwischen 12 und 102.
Sabine Guthseel